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Die Rechtfertigung der Rekrutierung beginnt nicht bei den Zahlen, sondern bei der Fragestellung.
Darüber zu verstehen, welche Investitionen sich lohnen – und welche nicht.

Hans Kleinekorte
Gründer
Die meisten Bildungseinrichtungen investieren jährlich Zehntausende von Euro in die Studierendengewinnung. Bildungsmessen, Tage der offenen Tür, Kampagnen, Tools. Und im Anschluss stellt sich stets dieselbe Frage: Hat es sich gelohnt?
Die ehrliche Antwort lautet oft: Wir glauben schon.
Besucherzahlen werden geteilt, Fotos herumgeschickt und das Bauchgefühl ist gut. Aber die Verbindung zwischen Investition und Ergebnis – wie viele dieser Besucher wurden letztendlich zu Studierenden? – bleibt vage. Nicht, weil die Institutionen es nicht wissen wollen, sondern weil sie es nicht wissen können. Die Daten sind entweder nicht vorhanden oder auf verschiedene Systeme verteilt, die nicht miteinander kommunizieren.
Die Lücke zwischen Aktivität und Ergebnis
Dieser Mangel an Transparenz ist mehr als nur ein Berichterstattungsproblem. Er beeinflusst jede einzelne Entscheidung. An welcher Messe nehmen wir im nächsten Jahr teil, an welcher nicht? Wo setzen wir zusätzliches Budget ein? Was empfehlen wir den Studiengängen? Ohne fundierte Daten werden diese Entscheidungen auf Basis von Erfahrung und Bauchgefühl getroffen. Und Erfahrung ist zwar wertvoll – aber sie ist kein Beleg.
Beim Vista College war dies vor einigen Jahren der Wendepunkt. Die Anmeldungen gingen zurück, während die Besucherzahlen bei Veranstaltungen stabil blieben. Das Team verzeichnete zwar Aktivität, aber keine Wirkung. Diese Diskrepanz lieferte ihnen das entscheidende Argument, die Dinge anders anzugehen.
Die echte Veränderung liegt nicht im Tool
Das weitere Vorgehen des Vista College ist für jede Institution lehrreich, die vor derselben Herausforderung steht. Es wurde nicht nur in Software investiert, sondern vor allem in eine neue Arbeitsweise. Das Team lernte, Daten konsequent zu erfassen, sie als Grundlage für Gespräche und Entscheidungen zu nutzen und in der Rendite pro Kanal statt in der bloßen Besucheranzahl pro Event zu denken.
Das klingt einfach. In der Praxis erfordert es jedoch Disziplin, Gewöhnung und Akzeptanz. Doch sobald es funktioniert, ändert sich alles. Das Vista College kann nun pro Werbeaktivität exakt nachvollziehen, welchen Ertrag sie bringt. Bei einer Bildungsmesse beispielsweise wird jeder Studieninteressierte nach einem Gespräch gescannt, woraufhin die gesamte Journey nachverfolgt wird – vom ersten Kontakt bis zur tatsächlichen Einschreibung. In Kombination mit dem Budgetwert pro Studierendem weiß das Team nicht nur, ob sich eine Messe rentiert, sondern auch, warum.
Was sich dadurch ändert
Drei wesentliche Aspekte verschieben sich, sobald Sie Ihre Gewinnungsaktivitäten mit Daten untermauern können.
Erstens: Bessere Entscheidungen. Aktivitäten, die keine Leistung erbringen, werden abgebaut. Aktivitäten, die einen nachhaltigen Beitrag leisten, erhalten mehr Investitionen. Nicht aus Tradition, sondern auf Basis von Belegen.
Zweitens: Eine stärkere Positionierung des Marketings innerhalb der Organisation. Solange die Studierendengewinnung nicht messbar ist, bleibt sie ein Kostenfaktor. Sobald Sie aufzeigen können, was sie einbringt, wird sie zu einer Investition. Das führt zu einer grundlegend anderen Gesprächsbasis mit der Leitungsebene.
Drittens: Ein Fundament, um darauf aufzubauen. Wenn Sie wissen, wer sich anmeldet und warum, können Sie dieselbe Logik auf den Studienerfolg, Studienabbrüche und den Studienverlauf übertragen. Die Student Journey endet nicht mit der Einschreibung.
Die Frage, die dem vorausgeht
Viele Einrichtungen beginnen mit dem Tool: Welches System benötigen wir? Die bessere erste Frage lautet jedoch: Welche Entscheidungen wollen wir fundierter treffen? Wenn die Antwort lautet: „Wir wollen wissen, was unsere Marketingaktivitäten einbringen“, ergibt sich daraus die entsprechende Arbeitsweise. Und erst danach folgt das System, das diese Arbeitsweise optimal unterstützt.
Das Vista College hat bei genau dieser Frage angesetzt. Das Ergebnis ist ein Team, das sich nicht länger auf der Grundlage von Gefühlen rechtfertigen muss, sondern auf Basis konkreter Zahlen argumentiert. Und genau das macht den Unterschied – nicht nur für das Marketing, sondern für die gesamte Institution.
Das Vista College nutzt Hippocampus, um die gesamte Student Journey vom ersten Berührungspunkt bis zur Einschreibung transparent zu machen. [Lesen Sie die vollständige Case Study →]

Hans Kleinekorte
Gründer
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